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Kindergesundheit & Wohnungslosenhilfe

MI, 05.07.2023

Das Sozialpädagogik-Team der St. Elisabeth-Stiftung sowie die Leiterin des Bereichs Wohnen nutzten beim 29. Treffen der Wiener Plattform Gesundheit und Wohnungslosigkeit des FEM Instituts für Frauen- und Männergesundheit die Möglichkeit zu Austausch und Vernetzung mit Teilnehmenden anderer Organisationen.

Unter dem Titel „Klein mal ganz Groß“ wurden speziell die gesundheitsbezogenen Bedürfnisse und Anliegen der von Wohnungslosigkeit betroffenen Kindern gemeinsam erarbeitet. Einerseits wurden bestehende Projekte und Angebote, die als Unterstützung dienen, vorgestellt. Andererseits bot die Veranstaltung den Rahmen, sich mit den Bedarfen, Lücken, Angeboten und Vernetzungsmöglichkeiten der Wohnungslosenhilfe auseinanderzusetzen.

Ziel des Treffens war, neben Erfahrungsaustausch und Vernetzung zukünftige Strategien zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation wohnungsloser Menschen zu finden.

"Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Rechte von Kindern zu schützen. Armut und soziale Ausgrenzung wirken sich negativ auf die kindliche Entwicklung aus. Die Förderung der kindlichen Entwicklung und die Stärkung der Mutter-Kind-Beziehung sind deshalb wichtige Themen in unserer sozialpädagogischen Arbeit", erklärt Vera Rangelova-Neuheimer, Bereichsleiterin Wohnen der St. Elisabeth-Stiftung. "Unsere Hilfe hat zum Ziel, individuelle Problemlagen der Kinder und Jugendlichen professionell aufzufangen und Perspektiven für ihre Bewältigung zu geben."

Handlungsbedarf gibt es weiterhin, der dringenden Notwendigkeit von kostenlosen Kinderbetreuungsplätzen sowie Therapieplätzen für Kinder und Jugendliche beizukommen. 

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